
Heute ist der Monatszwölfte. Normalerweise Zeit für 12-von-12. Da Little Miss Coffee2Stay krank ist und mein Arbeitstag daher schon um 6.45 Uhr im Home Office begann, habe ich total vergessen, Fotos vom Alltag zu machen. Also gibt es kurzerhand 12 an 12.

- Ich bin Stadt- und Dorfkind zugleich. In Berlin geboren, habe ich sechs Jahre meines Lebens in einem 1000-Seelen-Dorf verbracht. Und wenn ich heute daran zurückdenke hatte ich eine richtig tolle, behütete Kindheit ohne Angst.
- Du weißt ja, dass ich Sprache(n) liebe. Aber wusstest Du, dass ich mal Portugiesisch studieren wollte? Bei mir in der internationalen Schule hatte ich die Sprache bei Mitschülern gehört und den Klang für ganz ganz toll befunden. Leider gab es die Kombination Internationale Beziehungen und Portugiesisch nicht an meinen präferierten Unis. Also wurde es Italienisch – denn Oper, italienische Musik (nicht Eros!) und Italien liebe ich.
- Beim Lernen einer neuen Sprache läuft bei mir viel über Nachahmung der Aussprache und Klangfarbe. Das bedeutet auch, dass ich Englisch zu Hause mit einem amerikanischen Akzent spreche, bei der Arbeit meist mit einem britischen Akzent.
- Ich finde mich auf Englisch deutlich witziger als auf Deutsch.
- Ich war nie gut in Mathe. Aber als ich mein Abitur-Abschlussprojekt in Statistik erstellt habe, hat mir das richtig Spaß gemacht.
- Während meines Masterstudiums hatte ich drei Jobs. Ich habe bei einer Abgeordneten im Bundestag gearbeitet, für eine Doktorandin als Rechercheurin und für ein italienisches Gastronomie-Magazin als freie Redakteurin. Manchmal frage ich mich heute, woher ich die Energie genommen habe.
- Ich träume seit 15 Jahren davon, irgendwann den International Appalachian Trail zu wandern.
- Als Teenie war ich Haar-Model für Wella und hatte einige ausgefallene Frisuren und Haarfarben mit den dazu passenden Pflegeprodukten.
- Früher hatte ich Flugangst und musste mich vor jedem Flug übergeben. So plötzlich wie sie kam, war sie ein paar Jahre später wieder weg.
- In meinen Espresso rühre ich immer einen Extralöffel Wasser. Als Studentin habe ich in einem Büro der Uni in Italien gearbeitet, an der ich studierte. Statt in die Kaffeeküche sind wir immer als komplette Gruppe in eine Kaffeebar in der Stadt gegangen und haben im Stehen einen Espresso getrunken. Da ich vorher Kaffee überhaupt nicht mochte, habe ich mir den Extralöffel Wasser angewöhnt, damit der nicht mehr so bitter war. Manche Gewohnheiten ändern sich halt nicht.
- Meine Masterarbeit habe ich über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan geschrieben.
- Bei Gesellschaftsspielen habe ich einen großen Wettbewerbsdrang. Mein Mann und ich lösen täglich das Mini-Kreuzworträtsel der New York Times und es betrübt mich, wenn er schneller ist als ich. Meist gewinne ich.
Die Idee für einen Blogbeitrag mit Fun Facts habe ich bei Judith Oesterle gesehen und für besonders gut befunden.
Mehr 12 von 12 findest Du hier
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Coole Idee und gut gewählte Fun Facts, alle sehr spannend und beeindruckend !😲
Das mit dem Espresso geht ja aber leider gar nicht!😭 Ich bin so froh, wenn es irgendwo (und gerade in Italien eigentlich beinahe überall) den echten, leicht öligen gibt und nicht so wässrige Plörre wie hier bei uns meistens.😭
Liebe Carina,
das ist eine Abwandlung, die mir sehr gefällt.
Fun Fact über mich: Eigentlich wollte ich seit ich klein war Lehrerin werden. Daher startete ich direkt mit dem Lehramtsstudium.Doch siehe da: Gleich in den ersten Semestern kam ein fettes NEIN! In dieser Schul-Konstellation bin ich nicht die Richtige… Somit lebe ich diesen Kindheitstraum dadurch aus, dass ich Workshops gebe: Mit Teilnehmenden, die da so richtig Bock drauf haben und motiviert dabei sind ;0)
Gute Besserung für dein Töchterlein!
Konfettigrüße,
Anja
Hallo, Carina, nun habe ich gleich 2x FunFacts gelesen und bin begeistert, was Du und Judith Oesterle auf den jeweiligen Blogs an tollen Einblicken gewährt. Ich teile unbedingt Eure Begeisterung für Judith Peters Anregungen und Gedanken-„Stupser“ und begeistere mich für gute Geschichten und spannende Lebenswege und die offenbar hierfür erforderlichen Schleifen meiner Miterdenbewohner. Ich werde weiter stöbern :-). Liebe Grüße aus Essen. Monika
Hallo Carina,
statt Bildern Fun Facts finde ich eine coole Idee und es hat Spaß gemacht sie zu lesen.
Ich finde Englisch ja generell witziger, als deutsche Übersetzungen. In vielen Fällen kann man m.E. den englischen Humor gar nicht übersetzen. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass Du Dich auf Englisch witziger findest.
Drei Jobs während des Masterstudiums-Respekt.
Deine Masterarbeit hört sich total spannend an. Es war sicherlich ein sehr interessantes Thema.
Viele liebe Grüße
Anja
Liebe Anja,
danke!
Der Witz und die feinen Nuancen sind der Grund, warum ich lieber auf Englisch lese als auf Deutsch. Und irgendwie erwarte ich auch, dass Übersetzungen von Drittsprachen auf Englisch besser sind als auf Deutsch – ob dem so ist, weiß ich natürlich nicht.
Das Thema für die Masterarbeit war definitiv interessant aber (zumindest rückblickend) mental sehr kräftezehrend.
Bei uns ist 1. ähnlich. Wir wohnen mitten in der Stadt, aber fast direkt am Feldweg. Für mich die perfekte Symbiose. Wobei ich auch sagen muss, dass Berlin ja auch nur eine Aneinanderreihung von Orten ist, die eben zufällig unter den Deckmantel „die große Stadt Berlin“ fallen. 😉
Liebe Grüße
Carina
Ouha, ich bin beeindruckt. Sehr beeindruckt. Ich finde, es gibt im Englischen oft so viel schönere Ausdrücke als im Deutschen. Ich liebe diese Sprache einfach.
Danke für deine Einblicke. Aber ich mochte dich schon vorher
liebe Grüße
Nicole
Danke für Deine lieben Worte, Nicole. 😊
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