Freundschaften sind toll. Wichtig ist dabei, dass die Freundschaft echt ist. Leider gibt es aber auch falsche Freunde – insbesondere, wenn Du eine Fremdsprache lernst.
Heute stelle ich Dir fünf Fehler vor, die ich bei der Arbeit in internationalen Teams immer wieder höre.
to be engaged/to be committed

Es ist super, wenn Max seine Arbeit engagiert macht. Wenn er aber engaged ist, ist er hingegen verlobt. Max is committed to his job wäre korrekt.
eventually/possibly, maybe

Du bist unsicher, ob etwas passieren wird? Eventuell bringt Martha Tomatenreis mit zum Grillfest? „Martha will possibly bring tomato rice to the barbecue.“ Eventually wäre, wenn sie lange nachgedacht hat, bevor sie ihre Entscheidung getroffen hat. Martha thought about bringing tomato rice but she eventually brought garlic bread.
home office/working from home

Spätestens seit Beginn der Pandemie arbeiten einige von uns ab und an im Home Office. Und ja, das ist Englisch. Allerdings beschreibt das home office im Englischen nur das räumliche heimische Arbeitszimmer, nicht die dortige Arbeit. Wer im Home Office arbeitet sagt daher nicht „I am doing home office“ sondern „I am working from home“ oder auch „I am working remotely“.
Interessant ist vielleicht noch, dass in Großbritannien das Home Office auch das Innenministerium ist. Hier ergibt sich natürlich aus dem Kontext, ob das heimische Arbeitszimmer oder die Regierung gemeint ist. In den USA ist das Innenministerium hingegen das Department of the Interior.
become/receive

Einen wiederkehrenden Lacher beschert das Wort „become“ im Englischen, heißt es doch mitnichten bekommen, sondern werden. „I will become the steak“ ist also eher gruselig denn eine Bestellung im Restaurant. „I would like the steak“ wäre da schon eindeutiger. Wer sich also darauf freut, bald ein Paket zu erhalten sagt in dem Zuge „I am looking forward to receiving the parcel next week“ und wird eben nicht selbst zum Paket.
brave/well-behaved

Wenn ein Kind Lob bekommt, freut es das Mutterherz. „She is so brave“ bedeutet jedoch nicht, dass die Tochter besonders brav ist, sondern mutig. Das kann zwar auch ein Lob sein, aber wenn sie besonders gut erzogen ist, wäre das „she is well-behaved“ oder ganz simpel „she is so good“.
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