Am 23. April ist der Welttag des Buches – eine gute Gelegenheit, um tolle Bücher zu empfehlen. Ich stelle Dir heute gerne einen Roman vor, der ganz viel Selbstliebe mitbringt. Super, wenn Du vielleicht gerade an Dir zweifelst oder damit haderst, wo Du stehst und was Du stattdessen eigentlich (schon) erreicht oder erlebt haben wolltest.

Jamie Varon ist mit „Main Character Energy“ ein herrlicher Debütroman gelungen. Die Geschichte ist perfekt für einen Auftakt oder Neubeginn. Ich habe mit dem Buch das Lesejahr 2024 gestartet. Das Buch ist ein bisschen wie die gute Freundin, die immer liebevolle Worte für Dich findet, um Dich zu unterstützen – vielleicht genau die Worte, die Du nicht zu Dir selbst sagst.
Das Buch ist zwar das Romandebüt, aber Jamie Varon hat zuvor ein Buch mit dem Titel „Radically Content“ geschrieben, in dem es darum geht, wie man in einer enttäuschenden Welt zufrieden sein kann. Diese Reise auf der Suche nach Zufriedenheit und den eigenen Zielen ist auch der rote Faden im Roman.

Der Ausdruck „Main Character Energy“ bedeutet im Grunde, dass man selbst die Hauptrolle im eigenen Leben spielt. Poppy Banks, Schwester des Bestseller-Autoren Jackson Banks, steht im Mittelpunkt des Romans – und im Schatten ihres berühmten Bruders. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist angespannt, auch weil diese die Pläne ihrer Tochter nicht unterstützt, Krimi-Autorin zu werden. Poppy trifft sich wegen eines Familienstreits einmal im Jahr heimlich mit ihrer Tante, die sie darin bestärkt, an ihrem Traum festzuhalten und zu schreiben. Nach deren Tod erbt sie – doch das Erbe ist an Bedingungen geknüpft. Endlich könnte Poppy ihren verhassten inhaltslosen Job in Clickbait kündigen und schreiben, doch genau das ist das Problem. Sie soll endlich ihren Krimi schreiben. An der Côte d’Azure.
Ich gebe „Main Character Energy“ 4 1/2 von 5 Croissants, weil eine Wendung zwar vorhersehbar aber auch ein Stück weit ersehnt war.
Du wirst diesen Roman mögen
- wenn Du einen kleinen Schubs brauchst, um den Schritt zu tun
- wenn Du darüber nachdenkst, „was wäre, wenn“
- wenn Du gerade Zuspruch und ein bisschen Hoffnung brauchst
Hast Du Tipps gegen Selbstzweifel? Schreib sie gerne in die Kommentare.
Pingback: Monatsrückblick April | Coffee to stay