Zehn Fun Facts über Kaffee

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Kaffee und die Olympischen Spiele: Kaffee war aufgrund seiner stimulierenden Eigenschaften lange von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verboten. Erst seit 2004 ist Koffein nicht mehr auf der Liste verbotener Substanzen.

Dazu passend: Kaffee und Sport. Der Genuss einer Tasse Kaffee vor dem Training kann die körperliche Leistungsfähigkeit um bis zu 12 Prozent steigern. Das liegt daran, dass Koffein den Adrenalinspiegel erhöht, was dazu beiträgt, dass Du während des Trainings leistungsfähiger bist und länger durchhältst.

Kaffeebohnen sind gar keine Bohnen. Trotz ihres Namens sind Kaffeebohnen eigentlich Samen. Sie stammen aus den Kernen der Kirschen, die an den Kaffeebäumen wachsen.

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Rohkaffee wird an der Börse gehandelt. Arabica in New York und Robusta in London.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Bad Dürkheim in der Pfalz ein Kaffeeersatz aus Mandeln hergestellt.

Das Aromarad wurde 1995 von der Specialty Coffee Association of America (SCAA) entwickelt, die heute Teil der Specialty Coffee Association (SCA) ist. Es wird in der Kaffeeindustrie verwendet, um die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Aromen des Kaffees zu identifizieren und zu beschreiben. So sollte die Sprache der Kaffeeverkostung standardisiert und die Kommunikation unter Kaffeefachleuten verbessern werden. In der Mitte stehen allgemeine Kategorien wie süß, schokoladig, nussig, würzig, fruchtig und blumig. Nach außen hin verzweigen diese sich in spezifischere Beschreibungen.

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Wenn Du in einem kissaten (Café) in Japan einen Kaffee bekommst, zeigt der Henkel der Kaffeetasse nach links, der Löffel jedoch nach rechts. Das bedeutet, dass ein Großteil der Kaffeetrinker die Tasse erst einmal um 180° drehen muss, um einen Schluck zu nehmen. Warum das so ist? Es liegt mitnichten daran, dass in Japan eine unglaublich hohe Anzahl an Linkshändern lebt. Vielmehr geht es wohl darauf zurück, dass Kaffee zu Beginn seiner Popularität in Japan oft mit Zucker und Milch getrunken wurde. Der Henkel zeigt nach links, damit man mit der linken Hand die Tasse festhalten kann, um Milch und Zucker mit der anderen Hand unterrühren zu können. Witzigerweise ist es heute so, dass Starbucks in Japan einige Rezepturen geändert hat, damit diese weniger süß sind und damit besser zum japanischen Gaumen passen.

In Vietnam wird Kaffee zu jeder Tageszeit gerne getrunken. Der cà phê Hanoi aus dem Norden Vietnams ist für uns vielleicht etwas befremdlich, zumindest aber ungewöhnlich. Dieser Kaffee ist stark, seine Konsistenz dickflüssig. Dazu wird häufig eisgekühlter grüner Tee serviert, um den Gaumen zwischen den Schlucken zu reinigen.

Foto einer Jebena-Kanne von Yosef Futsum auf Unsplash.

Während der traditionellen Kaffeezermonie Jebena buna aus Äthiopien trinkt man drei Tassen schwarzen Kaffee. Die erste Tasse (Arbol) soll die stärkste und beste sein. Die zweite Tasse (Tona) wird aus demselben Kaffee gebraut und ist deshalb schwächer. Die dritte Tasse heißt Bereka, was soviel bedeutet wie „auf den Weg“. Die Zeremonie ist nichts für Eilige. Zunächst werden die grünen Kaffeebohnen gewaschen, dann über heißen Kohlen geröstet. Diese schwarzen Bohnen werden mit Mörser und Stößel per Hand gemahlen und in einer Kanne, der jebena, mit Wasser vermischt. Die Kanne wird direkt auf heiße Kohlen gestellt, bis Dampf aus der Kanne tritt.

Ebenfalls aus Äthiopien kommt Spriss, was soviel wie Mischung bedeutet. Wer Spriss-Kaffee in einem Café bestellt, bekommt ein Glas Tee mit Kaffee. Der Kaffee schwimmt hier auf dem klaren schwarzen Tee. Die Basis bildet der starke Kaffee, der oft in der traditionellen jebena zubereitet wird. Darauf wird vorsichtig eine Schicht heißer schwarzer Tee gegossen, der sich nicht mit dem Kaffee vermischt und so eine zweite Schicht bildet. Nach Geschmack gibt es manchmal noch eine dritte Schicht aus Milch. Jeder Schluck bietet eine einzigartige Geschmackskombination, die den kräftigen Geschmack des Kaffees mit der Feinheit des Tees und, falls enthalten, mit der Milde der Milch verbindet. In äthiopischen Saftläden hingegen ist Spriss eher ein Smoothie, der aus mehreren Lagen Saft besteht.

Lust auf mehr Kaffeewissen?

Wie wäre es eine Tasse Kaffee lang durch Deutschland? Oder willst Du wissen, wieso in den USA Kaffee das Getränk der Patrioten ist?

Wie trinkst Du Deinen Kaffee? Aus der ganzen Bohne oder schon gemahlen? Aus dem Vollautomaten oder der Filtermaschine? Oder gar mit Aero Press, French Press, Ibrik oder Jebena? Schreib es mir in die Kommentare!

2 Gedanken zu “Zehn Fun Facts über Kaffee”

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