Freitagsfüller: Engagement für die Community

Der heutige Beitrag ist etwas länger als sonst. Darin geht es um:

Freitagsfüller

Barbara von ScrapImpulse hat erneut den Anstoß für den Freitagsfüller gegeben:

1. Komisch, dass Frauen mehr arbeiten sollen, die Kinderbetreuungszeiten und -qualität das aber gar nicht hergeben.

2. Das grüne Kleid war eindeutig ein Fehlkauf.

3. Ich danke meiner Gesangslehrerin dafür, dass sie mich in Richtung Musical gelotst hat. Und dafür, dass Gesang bei ihr jede Woche therapeutische Züge hat.

4. „Burn“ aus Hamilton in der Version von Evynne Hollens höre ich gerade von oben nach unten.

5.  Wenn ich morgen 10 Millionen im Lotto gewinnen würde, würde mich das vor allen Dingen überraschen, da ich schon ewig nicht mehr Lotto gespielt habe.

6. Der Sommer wäre fad ohne Erdbeeren.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine weitere Folge Four Seasons auf Netflix, morgen habe ich geplant, mit Little Miss Coffee2Stay zum Schafschurfest zu gehen und Sonntag möchte ich mit Freunden und unseren Mädels in die Forscherwerkstatt!

#everynamecounts

Das Arolsen Archiv in der Nähe von Kassel bewahrt die Meldekarten für Displaced Persons (DP) nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf. Ab 1945 trafen die Alliierten auf Millionen von Menschen, die aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgung und Deportation nicht mehr in ihren Heimatländern waren. Die Versorgung und Verwaltung dieser Vertriebenen war eine große Herausforderung. In den britischen und amerikanischen Besatzungszonen gab es für die Organisation spezielle Meldekarten – sogenannte DP 3 Karten, die heute in den Arolsen Archives aufbewahrt werden. Ein Teil dieser Sammlung befindet sich als Originale in der Zentralen Namenkartei des Arolsen Archivs. Du kannst bei der Digitalisierung unterstützen, pro Karte dauert das vielleicht fünf Minuten. Deine Aufgabe? Genau das abtippen, was Du siehst. So hilfst Du aktiv mit, dass die Geschichten der Opfer und Überlebenden nicht vergessen werden. Das Archiv setzt auf ein Sechs-Augen-Prinzip: Jedes Dokument wird von drei verschiedenen Helfern und Helferinnen bearbeitet. Und nur, wenn deren Eingaben identisch sind, werden sie so ins Archiv übernommen.

So sieht das aus, wenn alle Informationen auf der Karte standen und lesbar waren:

Hier kannst Du unterstützen. Es geht schnell und tut gut.

Diese Woche auf Social Media

Bestimmt hast Du es in den Nachrichten mitbekommen: Das Segelschulschiff Cuauhtémoc der Mexikanischen Marine ist am 17. Mai in New York City mit der Brooklyn Bridge kollidiert. Das lag entgegen unsäglicher Spekulationen im Internet nicht an fehlendem Können des Kapitäns oder daran, dass dieser die Brücke nicht gesehen habe, sondern an technischen Problemen, wodurch die Steuerung des Dreimasters wohl nicht mehr benutzbar war. Auf Social Media wurde dazu heiß diskutiert. Einerseits, wieso das überhaupt passieren konnte, andererseits wieso die Mexikanische Marine denn mit einem Segelschiff in den USA sei.

Vielleicht weißt Du, dass ich vor vielen Jahren bei einer Abgeordneten im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags gearbeitet habe und später über Sicherheits- und Verteidigungspolitik gebloggt habe. In dem Zusammenhang hatte ich mich auch mit der Gorch Fock, dem Segelschulschiff der Deutschen Marine, beschäftigt. Unter einem Instagram-Beitrag der Tagesschau hatte jemand eher so im Spaß gefragt, wieso denn die Marine Segelschiffe habe und ob das nur zur Show sei. Und ich hatte Lust und habe die Rolle eines Segelschulschiffs anhand unserer Gorch Fock erklärt. Der Fragende hat nicht nur geantwortet, sondern schrieb tatsächlich „alles klar, danke für die Aufklärung“. Das ist so selten geworden, aber tat echt gut.

Was macht ein Segelschulschiff?

Und falls Dich auch interessiert, wozu ein Segelschulschiff dient:

Auf einem Segelschulschiff lernen die Kadetten während ihrer Ausbildung die Elemente auf See verstehen und einschätzen zu können. Auf einem Segelschiff lernt man das deutlich mittelbarer als auf einer Fregatte. Außerdem benötigt es einiges an Zusammenarbeit, ein Schiff von dieser Größe zu steuern. Und natürlich ist es repräsentativer, andere Nationen mit einem stattlichen Segelschiff zu besuchen anstatt mit einem Schiff in schickem Tarngrau. Alle Offizieranwärter des Truppendienstes und die Sanitätsoffizieranwärter der Deutschen Marine werden im Rahmen von Auslandsausbildungsreisen auf der Gorch Fock ausgebildet, außerdem die Unteroffiziere des „seemännischen Dienstes“. Zusätzlich zu den auszubildenden Kadetten hat die Gorch Fock eine Stammbesatzung von 83 Personen, inklusive eines Meteorologen und Schiffsarzts.

Und sonst so? Diese Woche

  • habe ich den Austausch mit anderen Mitgliedern in der MamaMeeting-Community sehr genossen.
  • haben wir Muffins mit Schokostückchen gebacken.
  • habe ich einen Termin für meine erste FSME-Impfung gemacht – danke für den Anstoß, Küchenchaotin!
  • habe ich wieder einiges auf Vinted eingestellt.
  • habe ich Nosy Neighbors von Freya Sampson als Hörbuch angefangen. Hach, Brit Lit (und ja, auch ich wundere mich über die Schreibweise Neighbors bei einem Buch aus Großbritannien)! Über ihren Roman The Lost Ticket habe ich hier geschrieben.

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