Es ist schon wieder Brückentag. In Baden-Württemberg sind diese Woche noch Pfingstferien, gepaart mit einem langen Wochenende dank Fronleichnam gestern. Nach einem ausgedehnten und nicht ganz günstigen Besuch bei Ikea am Montag (mit Köttbullar und Kallax) und Besuch beim Kindergeburtstag am Dienstag (mit köstlichem Kuchen und Kaffee) sind Little Miss Coffee2Stay und ich für ein paar Tage bei meinen Eltern zu Besuch. Mr Coffee2Stay hat einen Kurs und konnte leider nicht mit.
Freitagsfüller

1. Ein heikles Thema scheint dieser Tage zu sein, dass alle Menschen gleich sind, unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Glaubens, religiösen oder politischen Anschauungen.
2. Ein Mocktail kann an einem warmen Sommerabend genauso gut wie ein Cocktail mit Alkohol schmecken.
3. Wo bekomme ich denn nun diesen hochgeheimen Bericht zur Geldverschwendung à la Jens S. her?
4. Sein Glück zu finden macht jeder auf seine Art und Weise.
5. Das richtige Verhältnis von freundlicher Beratung, toller Auswahl und generellem Wohlfühlen führt bei mir dazu, dass ich 5-Sterne-Bewertungen auf Google schreibe.
6. Mir fällt es noch schwer, Fragen auf Japanisch nach dem Datum zu beantworten.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Eis am Stiel im Garten, morgen habe ich geplant, Nudeln mit Linsenbolognese zu kochen und Sonntag möchte ich staufrei nach Hause kommen!
Und sonst so?
5 Sterne

Die Blumen gab es zum Hochzeitstag meiner Eltern. Eine super nette Floristin + wunderschöne Blumen + ein niedlicher Blumenladen = eine 5-Sterne-Bewertung auf Google (siehe Punkt 5).
Immer wieder KI – immer wieder speziell

Als ich mich gestern auf meinen heutigen Japanischkurs vorbereitete, habe ich einen Satz nachgeschlagen. Der Satz Nijuu-go-nichi wa chotto bedeutet im Kontext des Buches sowas wie „Am 25. geht es nicht“. Aber laut Google Translator eher „Es ist ein recht guter Tag für doppelte Augenlider“. Und das sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch. Soso. (Übrigens verwende ich sonst eher DeepL, das kommt mit Japanisch-Deutsch bzw. Japanisch-Englisch aber nicht klar.)
Ein weiteres Beispiel für meine Sammlung, warum KI-Übersetzungen in sehr vielen Fällen eher eine Zumutung sind, und warum sie ohne sehr gute Kenntnisse der Zielsprache bitte nicht einfach hirnlos verwendet werden sollten.
Grantelbart-Gesichter
Die wunderbare Silke von Amigos.Way auf Instagram ist gerade nach zwei Wochen Urlaub wieder in Deutschland angekommen und hat in einem Reel von den Grantelbart-Gesichtern erzählt, die ihr die Laune verderben. Ich kenne das auch. Ich hatte diesen Effekt früher jedes Mal, wenn ich aus Kanada, den USA oder Großbritannien zurückkam. Spätestens im Zug am Frankfurter Flughafen spürte ich ein „willkommen in Deutschland“ der besonders ollen Art.
Durch die Pfingstferien und das lange Wochenende war einiges los auf den Straßen im Süden. Ich freue mich dann über jeden, der sich bedankt, wenn ich ihn reinlasse – und über jeden, der mich reinlässt. Im Stau hat eine Frau im Auto hinter mir sehr intensiv mitgesungen und getanzt. Und das ist doch gute Laune, die ansteckt, oder? Ich versuche mich gerade auf solche Kleinigkeiten zu fokussieren. Die Grantler müssen erstmal mit sich selber klarkommen.
Lesefutter

Ich lese gerade „Our Missing Hearts“ von Celeste Ng. Der dystopische Roman stand schon sehr lange im meinem Regal, immerhin hatte ich ihn bestellt, als ich „Little Fires Everywhere“ beendet und für sehr gut befunden hatte. (Wie so oft war auch hier das Buch besser als die Serie). Und irgendwie kamen dann immer andere Bücher dazwischen. Im Buch geht es um ein Amerika, in dem Menschen wegen ihrer asiatischen Herkunft diskriminiert, verfolgt und ihnen die Kinder weggenommen werden. Ausgangslage ist eine Wirtschaftskrise in den USA – doch da es China wirtschaftlich gut geht, ist der Sündenbock schnell gefunden. Der „Preservation of American Culture and Traditions Act“ (kurz: PACT) führt dazu, dass Schilder in Chinatown nur noch auf Englisch und nicht mehr zweisprachig sind, dass Bücher aus Asien (denn wieso sich nur auf ein Land beziehen) verboten werden, und dass Menschen, die asiatisch aussehen, angegriffen werden.
Es ist krass, aber leider nicht so unrealistisch. Bleibt zu hoffen, dass es nicht allzu bekannt ist in einer gewissen Administration.
Danke an Barbara von ScrapImpulse für die Gedankenanstöße!
Hab ein tolles Wochenende, ich muss jetzt mit Little Miss Coffee2Stay tanzen.
Tatsächlich ein heikles Thema und wird es wohl auch immer bleiben. Dass alle Menschen gleich sind hat leider noch nicht jeder kapiert. Nicht annähernd.
Dabei wäre es so einfach.
Das ist ein wunderschöner Blumenstrauß !! Dafür würde ich auch 5 Sterne geben (mich fängt man leicht ein mit freundlicher Beratung)
Viel Glück bei der Heimfahrt!
Sabine aus dem Mausloch
Ja, leider. Und wir entwickeln uns stetig zurück, das ist so bitter.
Da helfen schöne Blumen zumindest dem Gemüt.
Ganz liebe Grüße
Carina