Diese Woche geht es um diese Themen:

Freitagsfüller
1. So ein Sommerregen wäre jetzt eigentlich auch ganz schön.
2. Hitze funktioniert ganz gut gegen Mückenstiche.
3. Manchmal mag ich einfach mal ganz alleine sein, ohne dass jemand was von mir will, mich anfasst oder mit mir spricht.
4. Das ewige hin- und her-bearbeiten von Texten macht müde. Nur weil ich mal einen Text in seinen Grundzügen erstellt habe, muss ich die Anrede nicht austauschen, das kann ganz gewiss auch die Assistentin selbst, die es verschicken soll.
5. Ein schönes Plätzchen für die Mittagspause kann auch mal die Loungeecke im neuen Büro sein. Oder wie ein Kollege es nannte „die Lunchbox“.
6. Dass man heutzutage für jeden kleinen Killefit eine eigene App braucht, halte ich für übertrieben.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die köstlichste Pizza des Ortes, morgen habe ich geplant, zur Chorprobe für das Sommerfest unserer Musikschule zu gehen und Sonntag möchte ich meinen Monatsrückblick schreiben!
Wir immer einen ganz herzlichen Dank an Barbara von ScrapImpulse für die Gedankenanstöße im Freitagsfüller!
Fünf Highlights dieser Woche

- Das Sideboard für unsere künftige Kaffeebar ist heute geliefert worden. Jetzt heißt es aufbauen, einräumen und genießen.
- Unser neues Büro ist noch eine Baustelle. Ich arbeite mit Blick auf Bauarbeiter, Kräne und Bagger. Aber auch wenn es noch Probleme gibt, ist immer jemand da, der helfen kann oder jemanden kennt, der sich auskennt. Und das meist auch noch mit einem Lächeln.
- Ich habe gestern das erste Mal mit den anderen Sopränen und den Streichern für das Konzert beim Musikschul-Sommerfest geprobt und das hat so gut getan.
- Ein medizinischer Eingriff in der Familie scheint gut gelaufen zu sein.
- Ich habe diese Woche eine tolle Feedback-Methode kennengelernt und hier darüber und über zwei weitere Methoden gebloggt. Und auf der Suche nach einem Wissensbeispiel habe ich dieses gefunden:
Eat me, Seymour
Ich habe gelernt, dass die fleischfressende Pflanze Venusfliegenfalle zählt, wie oft sie von einer potenziellen Beute berührt wird. Wird eines der Sinneshaare auf der inneren Fallenseite der Pflanze berührt, wird dieser mechanische Reiz in ein elektrisches Signal umgewandelt. Dieses Aktionspotenzial breitet sich über die gesamte Falle aus. Zunächst gibt es keine Reaktion darauf. Wenn aber innerhalb von 30 Sekunden ein zweites Aktionspotential die Falle elektrisch erregt, schnappt sie zu. Dauert der zweite Reiz dagegen länger, wird das erste Aktionspotential aus dem Kurzzeitgedächtnis der Venusfliegenfalle gelöscht. Die Pflanze zählt jedoch weiter: Das Kurzzeitgedächtnis und die Fähigkeit, bis zwei zu zählen, basieren auf der sogenannten Kalziumuhr basieren. Als Reaktion auf die folgenden Aktionspotentiale wird die Biosynthese des Pflanzenhormons Jasmonat erhöht. Ab der fünften elektrischen Erregung produziert die Venusfliegenfalle Verdauungsenzyme zur Zersetzung der Beute und Transportproteine zur Aufnahme der Nährstoffe aus der Mahlzeit. Ist das nicht total abgefahren?
Mehr zur Studie von Prof. Rainer Hedrich, der dafür 2019 einen Preis gewonnen hat, liest Du hier.
Was hast Du diese Woche gelernt? Schreib es mir in die Kommentare!
Ich mag es, wie du die Baustelle wegatmest. Das macht es ein bisschen leichter.
Hoffentlich war die Pizza lecker? Ich habe zwei neue englische Vokabeln gelernt, sie werden im nächsten Rückblick erscheinen.
Hab einen feinen Sonntag und ganz liebe Grüße
Nicole