Gruseliges, Wehmut und ein Neuanfang: Monatsrückblick Oktober

In diesem Monat war online und offline richtig viel los. Ich habe wie fast jeden Monat am Format 12 von 12 teilgenommen. In diesem Monat waren wir über das Wochenende in München. Hier nehme ich Dich mit. Und weil ich kürzlich über das Format Picture my Day gestolpert bin, habe ich das am 28. ebenfalls ausprobiert. Ich habe den Tag mit ein paar Kindergarten-Einkäufen, einem Zahnarztbesuch und im Büro verbracht. Mehr siehst Du im Blogbeitrag hier.

Lesefutter auf Papier

Dank The Tandem Collective Global durfte ich am Readalong zu The Instrumentalist von Harriet Constable teilnehmen. Darin geht es um Anna-Maria della Pietà, eine Violinistin und Schülerin von Antonio Vivaldi. Die Tagesaufgaben findest Du im Highlight Readalong auf Instagram. Meine Rezension zum Roman liest Du hier.

Ebenfalls rezensiert habe ich diesen Monat The Women von Kristin Hannah. Darin geht es um Frances „Frankie“ McGrath, die mit dem United States Army Nurse Corps im Vietnamkrieg als Krankenschwester dient. Das Buch weckt viele Emotionen – von Trauer über Freude bis hin zu Wut. Ich habe schon eine Weile nicht mehr so oft beim Lesen eines Buches geweint. Und es war jede Träne wert. Warum das so ist liest Du in meiner Rezension.

The Getaway List von Emma Lord ist ein Young-Adult-Roman. Er spielt zunächst in Virginia, dann in New York City. Im Mittelpunkt steht Riley, den Highschool-Abschluss frisch in der Tasche, aber keine Ahnung, was die Zukunft bringen soll. Alle Unis haben sie abgelehnt. Also verbringt sie erst einmal ein paar Tage in New York mit Tom, einem Freund aus Kindheitstagen. Die beiden haben vor Jahren die sogenannte Getaway List geschrieben, die sie nun beginnen, gemeinsam abzuarbeiten. Das Buch ist gute Unterhaltung, allerdings teilweise etwas vorhersehbar. Außerdem beschreibt Riley gerne, wonach die Menschen um sie herum riechen. Ich kann mich nicht erinnern, wie oft ich vorher jemals darüber gelesen habe, dass Menschen nach Schweiß riechen… Was ist da los in NYC?

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Notizbüchern.

Bücher auf den Ohren

In Wild About You von Kaitlyn Hill geht es um Natalie, eine Theaterstudentin, die an einer Reality-TV-Show teilnimmt. In der Show wandern die Teilnehmer – alles Studenten – den Appalachian Trail und erfüllen dabei Aufgaben. Einzeln oder im Team. Natalie nimmt an der Show jedoch nicht teil, weil sie so ein Camping- und Naturfan ist, sondern weil sie das Preisgeld – ein Stipendium – dringend braucht. Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere, die an ihren Herausforderungen wachsen. Außerdem werden Themen wie Trauer und Angstzustände sehr gut und einfühlsam dargestellt.

Ich gebe dem Roman 3 1/2 von 5 Wanderrucksäcken.

Mrs. Quinn’s Rise to Fame von Olivia Ford hat mich dazu inspiriert, wieder mehr zu backen. Im Roman geht es um die 77-jährige Jenny Quinn, die sich heimlich zur Fernsehsendung „Britain Bakes“ angemeldet hat – eine Sendung, die auf Great British Bake-Off basiert. Das Buch wird anhand der Backwaren erzählt, die Jenny in der Sendung backt und die jeweils an eine Erfahrung in ihrem Leben erinnert. Olivia Ford erzählt mit enorm viel Empathie und machte mir dabei den Mund kontinuierlich wässrig – und dennoch ist es nicht nur eine reine Gutfühl-Geschichte.

Ich gebe dem Roman 5 von 5 goldene Schneebesen.

Meine Ziele bis zum Jahresende

Schon zu Monatsbeginn hatte ich als Teil des Blogtoberfests von Judith Peters meine To-Want-Liste für das Jahresende geschrieben. Darin habe ich aufgelistet, was ich gerne noch erleben, erledigen und sehen möchte, bevor 2025 startet. Ein Punkt war die noch anstehende Kindergarteneingewöhnung. Da unser Kindergarten noch gebaut wurde, waren die Zeitlinien eher flexibel. Und plötzlich ging alles ganz schnell – mit einem Vorlauf von nur 13 Tagen haben wir das Aufnahmegespräch geführt, uns von unseren Vertretungs-Tageseltern und unserer geliebten Tagesmutter verabschiedet.

Nächste Woche geht es schon los. Das hatte niemand mehr so wirklich in diesem Jahr erwartet. Zum Glück kommt Little Miss Coffee2Stay mit einer guten Freundin in die Gruppe – das wird es den beiden Mädels und uns Mamas hoffentlich etwas leichter machen.

Ein weiteres Ziel: Jeden Monat mindestens ein Brot backen. Im Oktober habe ich im Rahmen von Koch mein Rezept das Kaffeebrot von Nadjas Blog Little Kitchen and More nachgebacken.

Im Sprachsnack ging es diesen Monat um die vermeintliche Geheimsprache im Internet. IYKYK könnte man da sagen. Sagt Dir nichts? Dann lies hier gerne mehr dazu.

Der Monat endete ohne Reformationstag (hier ist Allerheiligen der Feiertag), dafür jedoch ganz amerikanisch mit Trick or Treating. Little Miss Coffee2Stay (die es übrigens „zwick or zweet“ nennt) hatte schon vor Wochen entschieden, dass sie gerne als Skelett gehen möchte. Beim Besuch im Second-Hand-Laden hing direkt am Eingang ein Skelettkostüm in ihrer Größe. Perfekt. Da Mr Coffee2Stay fantastisch zeichnen kann, übernahm er das Schminken. Und während er als Verkehrskegel ging, war ich – dank ChatGPT – eine Galaxy Queen. Leider ohne im dunkeln leuchtende Tiara, aber irgendwo muss man ja Abstriche machen.

Was war im Oktober Dein Highlight? Gab es auch bei Dir Überraschungen? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

3 Gedanken zu “Gruseliges, Wehmut und ein Neuanfang: Monatsrückblick Oktober

  1. Ende Oktober gibt es hier auch keinen Feiertag in dem Sinne. Ganz normal Arbeiten und CO steht auf dem Plan. Trotzdem gehe ich gerne mit dem Kind (der große will schon gar nicht mehr) um die Häuser und wir verkleiden uns. Was mache ich nur, wenn der kleine Sohn auch nicht mehr will?? Ich finde es so toll zu schauen, was die Leute sich so überlegt haben.

    • Liebe Sari,
      das stimmt, manche Menschen werden da richtig kreativ. Besonders toll finde ich immer, wenn ganze Familien oder Freundegruppen ein Thema zusammen umsetzen.
      Liebe Grüße
      Carina

  2. Pingback: 12 von 12 im November - Coffee to stay

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