Der Mai begann mit herrlichem Sommerwetter und endete mit nicht enden wollendem Regen. Little Miss Coffee2Stay und ich waren an den ebenfalls kaum enden wollenden Feiertagen viel unterwegs und haben die Sonne auf dem Reiterhof, auf dem Spielplatz, bei Erdbeereis und mit viiiielen frischen Erdbeeren genossen. Außerdem haben wir endlich Oma und Opa wiedergesehen.

Laufen für mich und den guten Zweck
Im Mai bin ich 50 km gelaufen und gegangen, um im Rahmen von The May 50k Geld für die MS-Forschung zu sammeln.




Was mich schon Anfang des Monats richtig sprachlos gemacht hat, war die Unterstützung von Freunden und Freundinnen, Kolleginnen und Followerinnen auf Instagram für The May 50k. Ich hatte mir vorgenommen, im Mai insgesamt 50 km zu laufen, um Spenden für die MS-Forschung zu sammeln. Und nachdem ich mein Ziel von 200 € so schon im April erreicht hatte, habe ich das Ziel noch einmal erhöht und insgesamt 242 € gesammelt.

Unterwegs
Zwischen Pfingsten und Fronleichnam – oder wie mein Chef neulich in einer internationalen Telefonkonferenz am Mittwoch meinte „It’s always Friday in Germany“ – haben wir endlich meine Eltern wiedergesehen. Den Besuch haben wir auch zu einem Abstecher nach Erfurt genutzt, denn dort sind dank KiKa unter anderem Maus, Elefant, Tigerente und Bernd das Brot zu Hause.


Am Muttertag waren wir beim Regionalmarkt und haben geschlemmt. Mehr dazu liest Du in meinem 12-von12-Beitrag.



Wir haben außerdem im Mai viele Tagesausflüge gemacht.



Sprachliches: Der Sprachsnack im Mai

In meiner neuen Sprachsnack-Rubrik ging es im Mai um nahezu unübersetzbare Wörter. Hast Du auch so ein Wort, das Dir ein ganz bestimmtes (Lebens-)Gefühl vermittelt, für das es aber im Deutschen kein Äquivalent gibt?
Buchwelten
Auf den Ohren
Der Mai begann mit dem Ende des Hörbuchs The Burnout von Sophie Kinsella. Im Mittelpunkt steht Sasha, die komplett überarbeitet buchstäblich gegen eine Wand läuft. Um sich von ihrem Burnout zu erholen, fährt sie nach Devon, wo sie als Kind sehr glückliche Zeiten verbracht hatte. Hier trifft sie auf Finn, der ebenfalls Abstand von seinem Alltag braucht. Sophie Kinsella verarbeitet ein eigentlich ernstes Thema auf leichte und witzige Art und Weise – ich habe richtig oft laut gelacht. Gut, wenn man Hörbücher alleine im Auto hört.

Ich habe im Mai außerdem den zweiten und dritten Teil der Comfort Food Café-Reihe von Debbie Johnson beendet: Christmas at the Comfort Food Café und Coming Home to the Comfort Café. Was mir gut gefällt, ist der Gedanke der Gemeinschaft. In der Reihe geht es um das Comfort Café in Dorset, das jedem genau das gibt, was er oder sie gerade benötigt. Sei es etwas zu essen, Gemeinschaft, Hilfe bei der Problemlösung oder sonst etwas. Richtige Wohlfühl-Literatur. Richtig schöne Brit-Lit.
Als Hörbuch habe ich außerdem endlich The Lifeline von Libby Page begonnen. Ihr Buch The Lido hatte mich so sehr bewegt, dass es für mich eines der Top 5 der modernen britischen Literatur ist. Umso schöner das „Wiederhören“ mit Kate, die bereits in The Lido eine wichtige Rolle spielte.
Auf Papier

Seit ein paar Jahren habe ich ein Bücherabo aus den USA. Vorab gibt es online eine kurze Beschreibung des Romans, ohne dass der Titel genannt wird. Ich habe die Erwachsenenbox, wähle aber manchmal stattdessen die Young Adult-Box, wenn mich die mehr anspricht. Schon vor über einem Jahr kam mit dem Abo das Buch The Last Tale of the Flower Bride von Roshani Chokshi ins Haus. Ein Buch, dass ich selbst sicher nie für mich ausgesucht hätte. Darin geht es um ein Ehepaar, das sich kaum zu kennen scheint und große Geheimnisse voreinander hat. Der Roman vereint Gothic- und Fantasy-Elemente mit Nacherzählungen von Märchen und Sagen und es fühlt sich düster und unheimlich an. Und deshalb ist es auch ein Tageslicht-Buch – mich hat es streckenweise so gegruselt, dass ich es am Abend beim besten Willen nicht zur Hand nehmen konnte.
Auf Papier habe ich Sisters of Fortune von Anna Lee Huber beendet. Der Roman spielt auf der Titanic – also ist die Handlung ein Stück weit erwartbar. Im Mittelpunkt steht die kanadische Fortune-Familie aus Winnipeg mit drei Schwestern und einem Bruder. Sie alle haben sich durch ihre lange Reise durch Europa und den Nahen Osten verändert und versuchen jetzt, diesen Veränderungen Raum zu geben.
Auf Papier lese ich aktuell außerdem An Inconvenient Wife von Karen E. Olson. Das Buch ist eine Erzählung, die lose auf der Geschichte von Henry VIII und seinen sechs Frauen basiert. Die Kapitel sind sehr kurz, also perfekt für kleine Lesemomente zwischendurch. Von der Erzählart – und ja, es geht um zwei Morde – erinnert es mich ein bisschen an die Finley Donovan-Reihe.
Außerdem habe ich A Brighter Flame von Christine Nolfi begonnen. Hier steht Vale im Mittelpunkt, die mit ihrem Vater eine Bar in Pittsburgh eröffnet hat. Als diese in Flammen aufgeht, überlegt sie, wie es in ihrem Leben weitergehen soll.
Köstlichkeiten aus der Küche
Diesen Monat habe ich für das virtuelle Picknick der „Leckeres für jeden Tag“-Blogger Erdbeer-Muffins gebacken, die zufällig ohne Ei und daher vegan waren.

Für die Sandwich-Blogparade von Sarah von Kinder kommt Essen und Zorra von Kochtopf gab es bei mir knusprig-saftige Panini mit Pfirsich und Camembert.

Was war Dein Highlight im Mai? Erzähl mir davon in den Kommentaren!
Boah, die Bilder sind genial!
Als Veganerin habe ich mich über die „zufällig“-veganen Erdbeer-Muffins besonders gefreut … das Rezept hab ich mir gleich gespeichert.
DANKE
lg
Birgit
Liebe Birgit, das freut mich riesig, danke! Früher habe ich deutlich mehr Vergnügen gebacken – einer veganen Freundin in der damaligen Nachbarschaft und meinem Singleleben mit allzu oft keinem frischen Ei im Haus geschuldet. Ich hoffe, dass Dir die Muffins so gut schmecken wie uns.
Liebe Grüße
Carina