
Herr Tommi vom Blog Jansens Pott lädt zur Blogfragen-Blogparade ein. Und weil es vielleicht einiges gibt, was Du über Coffee2Stay und mich noch nicht weißt, nehme ich daran gerne teil.
Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?
Als Pressesprecherin und Verantwortliche für die Print-Mitarbeiterkommunikation schreibe ich beruflich sehr viel. Aber natürlich bin ich da an eine Reihe vorgegebener Formate (Pressemitteilungen, Interviews, Reden) gebunden. Um ganz frei schreiben und experimentieren zu können, habe ich im August 2017 angefangen, auf Coffee2Stay zu bloggen.

Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?
Ich blogge auf WordPress.com, weil ich die Plattform vor fast 16 Jahren als intuitiv und gut nutzbar kennengelernt habe.
Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?
Nein, nur auf WordPress.com.

Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?
Notizen und Ideen für künftige Blogposts schreibe ich in ein Notizbuch, bei Rezepten nehme ich beim Kochen oft Sprachnotizen auf und transkribiere diese später. Meine Blogposts schreibe ich direkt im Editor, auch wenn ich zuletzt beim Einbauen und Verschieben von Zitaten redlich geflucht habe.
Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?
Oft ergeben sich Beiträge aus Gesprächen oder aus dem, was ich gerade erlebe. Dazu gehören insbesondere Bücher, die ich auf Papier lese oder als Hörbuch höre und hier rezensiere, Alltagseinblicke als Teil von 12 von 12 und meine Sprachsnack-Rubrik.
Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?
Das kommt darauf an. Bei Rezepten arbeite ich oft recht lange an den Beiträgen. Gerade für die Reihe Koch mein Rezept brauche ich einiges an Vorbereitung. Beim Sprachsnack stehen die Wörter oft schon früh fest und ich suche dann noch nach Bildern. Rezensionen, 12 von 12 oder den Freitagsfüller schreibe ich meist in einem Rutsch und veröffentliche sie noch am selben oder spätestens am Folgetag.
Über welche Themen schreibst Du generell?
Ich erzähle Geschichten, die immer eine Tasse Kaffee lang sind. Manchmal ist das ein Espresso, manchmal eine Kanne Filterkaffee. Von Sprachliebe über Köstlichkeiten aus Backofen und Kochtopf bis zu Gedanken, die mich umtreiben ist alles dabei.

Für wen schreibst Du?
Ursprünglich habe ich für mich geschrieben, um mich auszuprobieren. Mein Blog ist auch ein Stück weit mein Tagebuch und manchmal lese (und update) ich alte Beiträge und erinnere mich daran zurück, wo ich den Beitrag geschrieben habe und was sonst gerade los war. Heute schreibe ich für meine recht stete Leserschaft. Einige von Euch sind mir schon seit Jahren treu und das erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit. Über jedes Like, jeden Kommentar und jede Verlinkung freue ich mich riesig und oft sind es diese vermeintlich kleinen Dinge, die mich über den Tag tragen.
Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?
Einer meiner liebsten Beiträge ist auch einer der ältesten. Im September 2017 habe ich unter dem Namen „Believe First, Bedenken Second“ über meine Teilnahme an einem Halbmarathon geschrieben. Den Blogpost mag ich, weil ich heute kaum noch über 5 km hinaus komme und ich mich gern an frühere Erfolge erinnere. Der Beitrag ist sehr persönlich, und ich erzähle darin mit Humor davon, wie ich in Ulm den ganz schmalen Grat zwischen Zuversicht und Versagensangst entlang balanciert bin.
Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?
Ja. Ich habe 2009 angefangen, über Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu bloggen. Aus einer Reihe von Gründen habe ich dort seit Mai 2013 nichts mehr geschrieben.
Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?
Einfach machen. Am Anfang schreibst Du vielleicht nur für Dich, aber nach und nach wirst Du Dir eine Leserschaft aufbauen – wenn Du das magst. Schau nicht danach, was und wie andere schreiben – Du hast Deine ganz eigene Geschichte zu erzählen.
Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?
Ich denke immer wieder darüber nach, das Theme zu ändern, aber im Grunde bin ich mit Coffee2Stay so wie es gerade ist, zufrieden.
Pingback: #blogfragen - Fragen zu Deinem Blog - Blogparade
Oh, sehr spannend, vielen Dank für die Einblicke in dein Bloggerinnen-Leben! Coole Idee für eine Blogparade auch, btw!
Liebe Grüße und weiterhin fröhliches Bloggen
Lili💖✨
Ich liebe ja dein Motto mit der Tasse Kaffee lang. Bei mir wäre es wohl der Kakao. Vielleicht sollte ich mir das mal zum Vorbild nehmen, damit ich nicht immer so vom Thema abschweife oder ins Schwafeln gerate *lach*
Das Schöne ist, dass es einfach immer passt. Du entscheidest ja, was Du beim Kakao erzählst. Wenn Du magst, gerne auch mal als Gast bei mir? Liebe Grüße!
Wie immer, sehr sympathisch, sehr du. Die Fotos sind richtig schön.
Es ist total interessant, wie deine Reise zu diesem Blog war und ich lese immer gern hier. Das liegt zum einen daran, dass ich es sehr interessant finde und zum anderen daran, dass ich dich mag (bisher nur virtuell, aber das ist schon schön)
Weiterhin viel Spaß beim Bloggen
Liebe Grüße
Nicole
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