Es ist schon wieder Freitag und heute wird es bei uns richtig warm. Heute ist zwar bei der Erwerbsarbeit Brückentag, allerdings habe ich einige Termine und so ist Little Miss dennoch im Kindergarten. Im Post zum Wochenende geht es um:

Freitagsfüller
1. Die grünen Tomaten bei uns werden zunehmend rot und schmecken schon ganz lecker.
2. Ich werde gar nicht mal so gerne angerufen.
3. Es hat nichts mit Faulheit zu tun, dass Frauen so oft in Teilzeit arbeiten.
4. Bei Geburten gibt es heutzutage noch viel zu viele Komplikationen.
5. Gestern habe ich noch echt Bammel vor meinem neuen Japanischkurs gehabt, der heute früh anfing.
6. Eine Frau zu haben ist noch keine Frauenförderung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Start meines Gewinnspiels auf Instagram, um 600 Follower zu feiern, morgen habe ich geplant, mit der Nachbarschaftscrew auf den Spielplatz zu gehen und an meinem Monatsrückblick zu schreiben und Sonntag möchte ich ein Überraschungspaket für eine Freundin packen!
Danke an Barbara für die Impulse!
Und sonst so?
Der Weg ist das Ziel
In meiner ersten Stunde des neuen Japanischkurses habe ich heute gelernt, dass die Endung -do soviel wie „der Weg zu oder nach“ bedeutet. Sado oder Chado, die japanische Teezeremonie, ist also der Weg zum Tee. Wie schön, schwingt doch gleich mit, dass der Weg das Ziel ist und man sich etwas Zeit nehmen muss/soll/darf.
Die Welt ist ein Dorf oder das Dorf eine ganze Welt

Gestern waren Little Miss Coffee2Stay und ich mit einer Kindergartenfreundin in einem Spielcafé, in dem eine kleine Stadt nachgebaut war. Es gab ein Café, einen Einkaufsladen, eine Feuerwehrstation, eine Tankstelle. Es gab Autos, Kostüme, Klettermöglichkeiten. Richtig liebevoll und schön.
Magst Du?
Meinen Gesangskurs habe ich in meine Mittagspause gelegt. Und auch nach mir ist eine Erwachsene dran, die ebenfalls von der Arbeit kommt. Diese Woche war sie etwas früher dran und hat gehört, dass ich für den Projektchor geprobt habe, da ich am Wochenende nicht zur Probe konnte. Und ganz spontan fragte sie mich, ob ich noch ein paar Minuten Zeit habe und ob wir nicht zusammen singen wollen. Das hat so gut getan. Musik ist wie Therapie.
Gesehen und für gut befunden
Ich habe auf Netflix die Serie The Four Seasons gesehen und fand sie klasse. Tina Fey und Steve Carell sind spitze. Die Serie basiert auf einem Film von Alan Alda (den ich als Schauspieler, Autor und Mensch sehr gern mag) von 1981. Die acht Folgen orientieren sich an den vier Jahreszeiten und beginnen jeweils mit einer der vier Jahreszeiten von Vivaldi. Darin geht es um drei befreundete Paare, ihre jeweiligen Beziehungen, wieviel wir von Freunden eigentlich wirklich wissen und dass eben auch Freundschaften und Beziehungen altern. Ich fand es super umgesetzt und mochte die ernsten Untertöne zwischen den witzigen Szenen.
Eine zweite Staffel wird offenbar folgen – noch kann ich mir allerdings nicht vorstellen, in welche Richtung die gehen mag.
Aktuell schaue ich Boarders in der ZDF Mediathek, eine BBC-Serie. Darin geht es um fünf Schüler aus einem sozialen Brennpunkt in London, die Stipendien für eine Elite-Internat bekommen. Als ehemalige Internatsschülerin fasziniert mich so ein Setting immer. Für ein Fazit bin ich noch nicht weit genug.
Habe mit Four Seasons gerade angefangen – sehr unterhaltsam bislang.
Viel Spaß! Ich hoffe, es gefällt Dir weiterhin so gut wie mir.