
Der Freitagsfüller
1. Ach du je, unsere führenden Politiker denken, man könnte ihnen ihre verschiedenen Hüte ansehen. Nope. Du sprichst nie als Privatperson, Du vertrittst immer Dein Amt. Sorry.
2. Irgendwie verliert jeden Tag etwas anderes an Niveau.
3. Halloween wird bestimmt wieder toll, Little Miss freut sich.
4. Ein bisschen Anstand ist vielleicht doch möglich.
5. Aufpassen, dass wir nicht wieder in die dunkelsten Kapitel der Geschichtsbücher abrutschen, sollten wir alle.
6. Ich habe schon die ersten Weihnachtsgeschenke.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bisschen Lesezeit, morgen habe ich geplant, eine Rezension zu veröffentlichen und Sonntag möchte ich räumen!
Danke an Barbara von ScrapImpulse für die Gedankenanstöße!
Diese Woche
Diese Woche war geprägt von aufs und abs. Das größte ab: Die Autonomiephase hat Little Miss und damit auch uns im Griff. Und das schlaucht.
Im Elternbeirat planen wir gerade das Laternenfest als unsere erste Amtshandlung in diesem Kindergartenjahr. Das wird gut. Wir haben außerdem von WhatsApp-Gruppen auf eine Community umgestellt, was uns die Möglichkeit gibt, zusätzlich zu den einzelnen Betreuungsgruppen auch ein Schwarzes Brett, eine Vorschulgruppe und andere Ideen schnell umzusetzen.
Ich war diese Woche bei einer Veranstaltung unseres Frauennetzwerks in der Firma und es hat wahnsinnig gut getan. Im Vortrag ging es darum, wie wir Ziele leichter erreichen können. Klar, sie müssen konkret und messbar sein. Aber die vortragende Gesundheitspsychologin gab auch tolle Hinweise dafür, dass wir einen Plan B in der Tasche haben. Wer sich vornimmt, 20 Minuten im Freien laufen zu gehen, sollte einen Plan in der Tasche haben, was die Alternative bei Regen ist. So muss man in dem Moment nicht darüber nachdenken und endet nicht im schlechtesten Falle auf dem Sofa. Mega gut und so motivierend!
Große Dankbarkeit im Alltag
Unsere befreundeten Nachbarn haben uns vor exakt einer Woche Little Miss für ein paar Stunden abgenommen, als ich mit der rotzigsten Erkältung total flach lag. Das ist unbezahlbar und so dermaßen nicht selbstverständlich.
Auf meiner Heimfahrt aus Ulm bin ich durch die Weinberge mit der schönsten güldenen Laubfärbung gefahren. Wenn ich es schaffe, fahre ich kommende Woche mit meiner Spiegelreflex noch einmal in die Berge und fotografiere.
Ich konnte schon ein paar Punkte auf meiner To-Want-Liste für dieses Quartal abhaken und freue mich darüber sehr.
Aktuelles Lesefutter

Ich habe endlich Unsere Tage am Fluss von Karin Lindberg rezensiert. Meine Meinung liest Du hier.
Ansonsten höre ich gerade The Café by the Sea von Jenny Colgan, gelesen von Sarah Barron mit einem herrlich schottischen Akzent. Hach.

Auf Papier will ich dieses Wochenende endlich Wogende Wellen von Caren Benedikt beginnen. Stürmische Brise, den ersten Teil der Serie, fand ich herrlich.
Fakt der Woche
Auf Japanisch heißt Laubfärbung momijigari. Momiji bedeutet übrigens Ahorn. Das zu beobachten ist in Japan sogar noch populärer als hanami in der westlichen Welt, die Kirschblüten im Frühjahr. Im Englischen kennt man das als leaf peeping, was eben sowas bedeutet wie „Herbstlaub beobachten“.
Der japanische Ahorn ist auch wirklich wunderschön! Ich habe selber zwei im Garten stehen und liebe es, wie ihre Blätter sich im Laufe des Jahres verändern.