Wochenrückblick mit Süßem, Saurem und Sprachfrust

Eine lebhafte Woche geht zu Ende. In diesem Wochenrückblick geht es in unserem deutsch-amerikanischen Haushalt natürlich um die Halloween-Vorbereitungen, aber leider auch um Sprachfrust.

Freitagsfüller

Freitagstipps

1. Am 1. November ist in Baden-Württemberg Feiertag.

2. Es geht doch nichts über flauschig-dicke Socken und warme Füße.

3. Wenn ich wählen dürfte, würde ich immer die Demokratie nehmen.

4. Mein kleines Töpferprojekt will muss ich als nächstes dringend erledigen.

5. Draußen vor der Tür steht ein hübscher Topf mit buntem Heidekraut.

6. Eine Packung Staubsaugerbeutel für den Roboter war meine letzte Bestellung im Internet.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Trick or Treating mit Mr Coffee2Stay und Little Miss, morgen habe ich geplant, zur Ensembleprobe zu gehen und Sonntag möchte ich backen!

Danke wie immer an Barbara von ScrapImpulse für den Lückentext!

Lesefutter

Iona Iverson’s Rules for Commuting von Clare Pooley

In Straßburg hatte ich im August die französische Ausgabe von How to Age Disgracefully von Clare Pooley gesehen. Das Hörbuch habe ich dann kurze Zeit später auf Englisch gehört. Und weil ich ihren britischen Humor und die Darstellung der Charaktere so toll fand, höre ich jetzt ihr zweites Buch. Darin geht es um Iona, die jeden Tag mit dem gleichen Pendlerzug vom Norden in den Süden Londons fährt, sowie um die Personen um sie herum. Zu den ungeschriebenen Regeln für Pendler gehört selbstverständlich, dass man nicht miteinander spricht. Bis eines Tages einer der Passagiere fast an einer Weintraube erstickt (als Mutter hielt ich hier scharf inne). Jeder erzählt aus seiner Perspektive, was es für mich total interessant macht.

Pick me Girls von Sophie Passmann

Ich habe gerade ein kostenloses Probeabo von Podimo und bin eher per Zufall auf Pick me Girls von Sophie Passmann gestolpert, das sie selbst liest. Wow, sind wir Frauen fies zueinander und vor allem zu uns selbst. Klar, keine neue Erkenntnis, aber noch einmal erschütternd, es so präsentiert zu bekommen.

Wogende Wellen von Caren Benedikt

Nach Stürmische Brise ist Wogende Wellen der zweite Teil der Grand Hotel Usedom-Serie von Caren Benedikt. Dank eines fürchterlich schleppenden Arzttermins diese Woche konnte ich zumindest ein paar Seiten lesen. Benedikt überzeugt auch hier mit den starken Frauen, die sie kreiert hat und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Immerhin blieben bei Teil 1 noch ein paar Fragen offen.

Und sonst so?

Little Miss arbeitet gerade an ihrer Autonomiephase (also wir alle). Glücklicherweise erweist sich ein Spieldate mit unseren wunderbaren Freunden und Nachbarn als Allheilmittel. Und für mich gibt es sogar noch herrliches Abendessen, für das ich nicht am Herd (sondern nur im Weg ;-)) stehe. Danke!

Die beste Freundin von Little Miss hatte zu einer kleinen Halloweenparty eingeladen, bei der das Kostüm für heute Abend schon einmal probehalber ausgeführt wurde. Inzwischen haben wir sogar das Problem gefunden, warum das Kleid nicht leuchtete – Batterie falschherum eingelegt. Die Mama der Freundin hatte herrlich dekoriert, sich eine tolle Schnitzeljagd überlegt und Snacks vorbereitet. Respekt!

Gestern war herrliches Herbstwetter – knackige Luft, buntes Laub, noch ein Hauch Sonne am Nachmittag. Das (und meine neuen Schuhe) haben wir zum Anlass genommen, einen Spaziergang in Familie zu machen. Natürlich mit Zwischenstop auf dem Spielplatz. Sollten wir viel öfter machen.

Mein Japanischkurs birgt gerade enorm großes Frustpotenzial. So gut es auf Duolingo läuft, so hart ist es zeitweise in meinem Onlinekurs. Aktuell scheitere ich immer wieder daran, Katakana noch nicht gut lesen zu können. Ich versuche, geduldig und gnädig mit mir zu sein, aber das fällt mir schwer. Was ich jetzt schon weiß: Ich werde den Nachfolgekurs nicht belegen. Ich suche stattdessen nach einem Intensivkurs und/oder belege A1 oder A2 noch einmal. Es ist eben anders, als im Studium oder ohne Familie eine Sprache zu lernen. Dazu passend: まつ (matsu) heißt warten.

Meine komische Augenschwellung geht endlich auf natürliche Weise weg (der Arzt wusste damit eh nichts anzufangen) und ich habe meine Grippeschutzimpfung bekommen und bestens vertragen.

Eines meiner Herzensprojekte bei der Arbeit erfuhr diese Woche dank Lieblingskollegin eine wohlverdiente Sichtbarkeit. Das hat mich mit ganz viel Wärme, Dankbarkeit und Frohsinn erfüllt. Es ist toll, abteilungsübergreifend so eng und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.

Fakt der Woche

Halloween geht ursprünglich auf Bräuche aus Irland und dem keltischen Fest Samhain zurück. Dort schnitzte man jedoch keine Kürbisse sondern Rüben. Zu den Jack O’Lantern kam es erst, nachdem irische Einwanderer in den USA merkten, dass sich Kürbisse viel besser zum Schnitzen und Gruseln eignen.

In diesem Sinne: Darf’s noch ein Rüben-Spice-Latte sein? 😉

Mehr über die irischen Wurzeln von Halloween liest Du hier bei der BBC.

Was hat Dich diese Woche bewegt? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

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