
Runde 21 bei „Koch mein Rezept“, organisiert von Volkermampft und ich durfte auf Barbaras Spielwiese stöbern. Kurioserweise kommt Barbara ursprünglich aus der Stadt, in der wir seit fünf Jahren wohnen – die Welt ist halt doch ein Dorf.
Über Barbaras Spielwiese
Barbara hat mehrere Lieblingsrezepte auf ihrem Blog. Die wechseln nach Lust und Laune – und nach Saison: „Ich merke immer mehr, wie wichtig mir das Essen nach der Jahreszeit ist. Daher hilft mir Einkochen/Einfrieren wenig: Im Herbst mag ich keinen Rhabarber, im Frühling keinen Zwetschgenkuchen… Was ich immer wieder und das ganze Jahr durch esse, sind aber die chinesischen Auberginen mit Fischgeschmack. Die habe ich vor Ewigkeiten beim Studium in China kennen- und lieben gelernt.“
Zu einem guten Essen gehören für Barbara Zeit und Muße, um es richtig zu genießen. Sie ergänzt: „Ich weiß, die meisten würden eine gute Begleitung erwähnen – klar, finde ich auch – aber ich kann echt auch gut alleine essen und genießen! Manchmal bin ich alleine auf Reisen, da bleibt mir nichts anderes übrig. Und gute Gespräche lenken ab.“
Ausprobieren möchte sie noch vieles. Von typischen Zutaten oder Gerichten, die man hier nicht oder nur schwer kriegt: „Ich habe das weltbeste handgerollte Couscous mit Hammelauge in Mauretanien gegessen. Vielleicht gönne ich mir bald einen Fugu in Japan? Und die (nicht mehr ganz so) neue nordische Küche mit fermentierten Farnen usw. reizt mich,“ sagt sie.
Was in der Küche nicht fehlen darf? „Ein scharfes Messer. Und Knoblauch. ;-)“
Das Rezept
Ich hatte lange gestöbert und habe mich dann entschieden, Barbaras Mohnknoten nachzubacken. Da wir jedoch keine großen Mohnfans sind, wollte ich gerne eine andere Füllung ausprobieren. So kam ich zu den Schokodrops. In Barbaras Hefeteig kommt noch ein Päckchen Backpulver. Das hatte ich überlesen und habe es daher weggelassen. Allerdings ist der Hefeteig auch so sehr gut hochgegangen. Ich habe außerdem ein anderes Mehl verwendet, auch das hat gut funktioniert.

Du brauchst
Zutaten
Für den Hefeteig
Für die Füllung
Für die Eistreiche
So geht’s
Teig lasse ich gerne vom Thermomix kneten – insbesondere wenn es Hefeteig ist, da ich so die Temperatur besser im Griff habe als im Topf auf dem Herd. Milch und Zucker in den Mixtopf geben, die Hefe zerbröseln und dazu geben und für 2 Minuten bei 37°C auf Stufe 2 erwärmen.
Dann den Joghurt, das Mehl und die Prise Salz dazugeben und auf der Teigstufe für 2 Minuten kneten lassen.
Den Teig nun in eine Schüssel geben und für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen – ich mache das gerne auf der Heizung.
Eine rechteckige Back- oder Auflaufform fetten und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.



Den Hefeteig auf einer leicht bemehlter Fläche rechteckig ausrollen. Eine Hälfte des Teiges von der schmalen Seite her großzügig mit Schokodrops bedecken. Die andere Teighälfte nun darüberklappen und etwas andrücken. Den Teig in etwa 2-3 cm breite Streifen schneiden. Ich bin auf acht Streifen gekommen, wer etwas ordentlicher ausrollt, kriegt sicher auch mehr Streifen und damit dann auch Schnecken raus.
Barbara hat die Streifen nun zu einer Spirale gedreht und zu einer Schnecke gedreht – was sehr hübsch aussieht. Ich habe die Streifen ganz simpel aufgerollt und in die Auflaufform gesetzt. Dann nach Lust und Laune noch ein paar weitere Schokodrops draufgeben. Nun noch das Ei mit der Milch vermischen und die Schnecken damit bestreichen und ab in den Backofen.
Für etwa 20-25 Minuten goldbraun backen.

Die Knoten schmecken lauwarm oder abgekühlt, am besten so frisch wie möglich. Ich habe ein paar Schnecken eingefroren und taue sie nach Bedarf bei 800 Watt für etwa 2 Minuten in der Mikrowelle auf.
Beim nächsten Mal backe ich die Schnecken einzeln – das macht das auftauen auch etwas leichter – und ich probiere mal eine Füllung mit Franzbrötchenaufstrich aus.
Wie magst Du Deine Hefeschnecken am liebsten? Schreib es mir gerne in die Kommentare.
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Hallo Carina,
kann es sein, dass ich hier noch gar nicht kommentiert habe?! Schokolade geht immer – Deine Idee, den Mohn durch Schoko auszutauschen finde ich super. Und: Das Rezept hatte ich ja auch von woanders, und ich hatte mich schon gefragt, warum das Backpulver benötigt wird. Gut zu wissen, dass es auch ohne geht.
Liebe Grüße
Barbara
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