Sprachsnack: Selten aber wunderschön

Es ist Zeit für einen Sprachsnack! Heute bringe ich Dir fünf Begriffe mit, die wunderschön sind, die aber ich zumindest noch nicht lange kenne.

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etwas nimmt mich Wunder

Kürzlich las ich in einer Gruppe auf Facebook etwas über ein Problem, darunter kommentierte eine Dame „Mich nimmt Wunder, wie das Problem gelöst wird.“ Was für eine unglaublich schöne Formulierung, oder? Hauptsächlich wird diese wohl in der Schweiz verwendet und bedeutet soviel wie „Ich bin neugierig,…“ oder „Ich frage mich…“

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sich etwas befleißigen

In „Tosende See“, dem dritten Band der Grand Hotel Usedom-Reihe von Caren Benedikt, las ich davon, dass sich jemand eines angemessenen Verhaltens befleißigen solle. „Sich etwas befleißigen“ bedeutet, sich mit Aufwand und Eifer um etwas zu bemühen.

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Sommerfrische

Die Sommerfrische könnte angesichts der Hitzewellen in diesem Jahr vielleicht eine Art Comeback feiern. Früher beschrieb sie die Flucht wohlhabender Menschen aus der Stadt auf das Land im Sommer.

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impertinent

Seit ein paar Monaten beschäftige ich mich wieder intensiver mit Musicals. Immer wieder kommt mir das Wort impertinent in den Kopf aus „Engel der Muse“. Vielleicht kennst Du den Anfang des Liedes: „Impertinent, nun will der Laffe mir den Triumph stören.“ Impertinent bedeutet sowas wie dreist oder frech. (Laffe, übrigens, ist der Begriff für einen eitlen Menschen oder Rotzlöffel.)

Und weil ich ungern alleine in Rabbitholes falle, schau unbedingt mal diesen Thread of Reddit an, in dem es um Übersetzungen der Texte aus dem Musical „Phantom der Oper“ geht. Herrlich!

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es dräut Ungemach

In einem Kommentarbereich irgendwo auf Social Media (ich glaube, es war Instagram), las ich den herrlichen Satz „Es dräut Ungemach am Ende des Tunnels.“ Ich warte seit Januar darauf, das einmal einfach so in einem Gespräch einzuflechten. Wenn etwas dräut, droht es übrigens.

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