Monatsrückblick Juni 2025: Familie, Bücher und persönliche Highlights

Diesen Monat war viel los. In diesem Blogbeitrag liest Du:

Mr Coffee2Stay ist wieder da

Nach fast zwei Monaten ist Mr Coffee2Stay wieder zurück zu Hause. Das war der längste Zeitraum, den Little Miss ohne ihn verbracht hat. Bisher waren es drei Wochen im vergangenen Jahr. Diesmal haben wir einen Countdown-Kalender aufgehängt, auf dem wir die Tage bis zu Papas Rückkehr abends anschauen und ankreuzen konnten. Das hat ihr sehr geholfen, diesen langen Zeitraum zu verstehen.

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Lesefutter

Leseempfehlungen aus meiner persönlichen Bibliothek

Lorena Hoormann hat zu einer Blogparade zum Thema „Ich, eine lebende Bibliothek“ eingeladen und ich habe über Romane und Sachbücher geschrieben, die mich besonders geprägt, inspiriert oder bewegt haben.

„Our Missing Hearts“ von Celeste Ng

Lange lag der dystopische Roman Our Missing Hearts von Celeste Ng auf meinem Lesestapel – und wie so oft fragte ich mich beim Lesen, warum ich so lange gewartet habe. 2020 hatte ich Ngs Roman Little Fires Everywhere gelesen, geliebt und rezensiert. In beiden Büchern begeistert mich Celeste Ng mit ihrem Spiel mit Sprache. In Our Missing Hearts geht es um ein Amerika, in dem eine Wirtschaftskrise zu ganz offenem Rassismus Asiaten gegenüber gefühlt hat. Neben Ausgrenzung und Gewalt werden Eltern ihre Kinder weggenommen, wenn sie sich nicht amerikanisch genug verhalten. Der Roman ist gerade in diesen Tagen nicht leicht zu verdauen, wirkt einiges doch allzu realistisch. Ich gebe der Dystopie 5 von 5 Herzen. Eine ausführliche Rezension folgt.

„30 things I love about myself“ von Radhika Sanghani

Bei meiner Buchclubbox war Lagerräumung wegen eines Umzugs. Beim Stöbern auf der Website habe ich 30 Things I Love About Myself gefunden. Ich hatte nicht erwartet, wie sehr mich dieser Roman abholen würde. Darin geht es um Nina Mistry, eine Britin mit indischen Wurzeln, die ihren 30. Geburtstag in einer Polizeizelle verbringt. Hier stößt sie auf ein Buch über Selbstliebe, und merkt, dass es ihr schwerfällt, eine Liste mit den Dingen zu erstellen, die sie an sich selbst mag oder sogar liebt. Im Laufe des Jahres stellt sie sich selbst in den Mittelpunkt und hinterfragt gesellschaftliche Erwartungen, die mit steigendem Alter immer intensiver in sie gesetzt werden – personifiziert durch ihre Mutter. Das Buch ist wie eine warme Umarmung und tut richtig gut. Ich gebe dem Roman 4 von 5 Yogamatten.

„Just for the Summer“ von Abby Jimenez

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In Just for the Summer geht es um Justin und Emma. Beide wirken als läge ein Fluch auf ihnen, sind sie doch nach jeder Trennung die vermeintlichen Verlierer, während die Verflossenen in ihren Nachfolgern regelmäßig die große Liebe finden. Über einen Reddit-Thread stolpert Emma auf Justins Geschichte und schreibt ihn an. Was würde wohl passieren, wenn sie beide eine Beziehung eingehen? Würde das den Fluch aufheben? Sie wollen es es zumindest versuchen. Doch im Weg steht der begrenzte Zeitraum, denn Emma ist eine sogenannte Travel Nurse, also eine Krankenschwester, die von Krankenhaus zu Krankenhaus zieht, um unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln und große Teile der USA kennenzulernen. Im Weg steht auch, dass ihre toxische Mutter plötzlich mal wieder im Raum steht. Und dass Justin die Vormundschaft für seine drei jüngeren Geschwister übernehmen muss. Klingt kompliziert? Liest sich aber nicht so – und es liest sich vor allen Dingen nicht gewollt. Abby Jimenez gelingt ein Roman mit ganz vielen Ebenen und so bekommt sie 4 1/2 von 5 Pümpeln (das wird sich erschließen, wenn Du das Buch liest. Wirklich).

Und sonst so?

Ich habe mich mit Mirja von Küchenchaotin zum Frühstück getroffen und ein köstliches aber komplex zu essendes Landbrot mit Kartoffeln, Käse und Salat gegessen. Das will ich unbedingt mal zu Hause machen.

Eine Botschaft an mein jüngeres ich

Ich habe über meine verschiedenen Hüte nachgedacht und eine Botschaft zum Arbeitsleben an mein jüngeres ich geschrieben – Arbeit darf Spaß machen!

Besser miteinander reden

Da ich mit Sprache und Menschen arbeite, ist mir wichtig, dass Menschen miteinander reden können. Nicht jeder ist für Smalltalk gemacht, nicht alle kommen ganz einfach ins Gespräch. Ich habe über drei kreative Feedback-Methoden geschrieben, die Du sowohl in der Familie als auch bei der Arbeit einsetzen kannst.

Endlich mal wieder 12 von 12

Ich habe gefühlt ewig schon nicht mehr an der Blogaktion 12 von 12 teilgenommen. Diesmal hat es gepasst und ich habe auch daran gedacht, Fotos zu machen. Los geht es im Home Office, dann mit tollen Snacks vom Wochenmarkt ins Freibad. Hier geht es zu meinen Alltagseinblicken.

Freitagsfüller

Barbara vom Blog ScrapImpulse lädt Freitags mit dem Freitagsfüller dazu ein, Lückentexte zu vervollständigen. Das ist nicht immer ganz leicht, aber für mich ist das zu einem lieb gewordenen Ritual geworden, um das Wochenende einzuläuten:

Ich habe einen Beitrag am letzten Tag vor den Kindergarten-Pfingstferien mit sieben Glücksmomenten geschrieben. Am Brückentag nach Fronleichnam ging es unter anderem um 5-Sterne-Bewertungen, Grantler und kuriose KI-Übersetzungen. Musikalisch wurde es in meiner ersten Woche im neuen Gebäude meines Arbeitgebers, das noch eine Baustelle ist.

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